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Veröffentlicht Aktualisiert Mit KI erstellt

Kosten für Dienstplan-Software: Was Gastrobetriebe 2026 zahlen

Dienstplansoftware 2026: Abrechnung pro Mitarbeiter lohnt bis ca. 20, danach Flatrates; Hardware und Lohnschnittstellen bestimmen den Endpreis.

Kosten für Dienstplan-Software: Was Gastrobetriebe 2026 zahlen

Die Kosten für Dienstplan-Software bewegen sich meist im einstelligen Eurobereich pro Mitarbeiter und Monat, wenn Sie nach dem Per-Seat-Modell abrechnen. Standort-Flatrates kosten typischerweise einige Dutzend Euro im Monat, unabhängig von der Teamgröße. Als Faustregel gilt: Bis zu ungefähr 20 Mitarbeitenden fahren Sie mit Per-Seat meist günstiger, darüber lohnt sich oft eine Flatrate. Den tatsächlichen Endpreis bestimmen aber Hardware, Lohnschnittstellen, Onboarding und Compliance-Module, nicht der Listenpreis auf der Startseite.


Kurz gesagt:

  • Bei bis zu 20 Mitarbeitenden ist das Per-Seat-Modell meist günstiger, während ab ca. 20 bis 30 Personen Flatrates wirtschaftlicher werden.
  • Zusätzliche Hardware, Onboarding, Mindestabnahmen und extra Module können die tatsächlichen Kosten deutlich erhöhen.
  • Für kleine Teams mit geringer Fluktuation sind Gratis-Tarife ausreichend, doch bei wachsendem Personal sollten Flatrates oder Paketangebote geprüft werden.
  • Vertragslaufzeiten, Terminalkosten, Lohnexport und der Einsatz von Zusatzmodulen beeinflussen den Endpreis erheblich.
  • In der Gastronomie ist eine Zeiterfassung ohne rechtlich belastbare Dokumentation kaum ausreichend, was den Wert höherpreisiger Software erhöht.

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Inhaltsverzeichnis

Preisübersicht: Modelle, Listenpreise und Abrechnungsformen

Bei der Suche nach Dienstplan Software Kosten stoßen Sie auf drei grundverschiedene Abrechnungslogiken, und jede passt zu einer anderen Betriebsgröße.

Das Per-Seat-Modell rechnet pro Mitarbeiter und Monat ab. Die Spanne reicht von einem günstigen Preis bei Einstiegstools bis zu höheren Preisen bei Anbietern mit umfangreicherem Funktionsumfang, wie ein aktueller Preisvergleich für Dienstplan-Software zeigt. Der Vorteil: Sie zahlen nur für aktive Mitarbeiter, was für kleine Teams mit schwankender Personalstärke fair ist. Der Nachteil zeigt sich bei Wachstum, denn jede neue Einstellung erhöht sofort die Rechnung.

Drei Abrechnungsmodelle für Dienstplan-Software

Standort-Flatrates und Pakete kosten meist einige Dutzend Euro im Monat, unabhängig davon, ob Sie 15 oder 40 Leute beschäftigen. Sie werden wirtschaftlich, sobald ein Standort so viele Mitarbeitende zählt, dass die Summe der Per-Seat-Kosten die Pauschale übersteigt.

Gratis-Tarife existieren, sind aber fast immer auf sehr kleine Teams begrenzt. Connecteam bietet beispielsweise einen kostenlosen Zugang für bis zu etwa zehn Mitarbeitende, wie ein Dienstplan-Software Vergleich dokumentiert. Für Restaurants mit Wochenendaushilfen und wechselnden Studenten reicht das oft nicht lange.

Die Faustregel für die Modellwahl:

  • Kleines Team, feste Kernbelegschaft, wenig Fluktuation: Per-Seat prüfen
  • Ab etwa 20 bis 30 Mitarbeitenden pro Standort: Flatrate durchrechnen
  • Mehrere Standorte mit ähnlicher Größe: Paketpreise oder standortbasierte Tarife vergleichen
  • Saisonbetrieb mit stark schwankender Personalzahl: Anbieter mit monatlicher Kündbarkeit bevorzugen

Versteckte Kosten und Real-World-Treiber des Endpreises

Der Listenpreis ist selten die Rechnung, die am Ende tatsächlich kommt. Genau hier trennt sich beim Thema Dienstplan Software Kosten die Theorie von der Praxis.

Profi-Tipp: Rechnen Sie Terminalkosten über 12 bis 36 Monate ab, nicht als Einmalausgabe. Ein 300 € Gerät, verteilt auf 24 Monate, macht 12,50 € monatlich zusätzlich, was den Vergleich zwischen Tablet-Lösung und stationärer Stempeluhr erst ehrlich macht.

Vier Posten treiben den Endpreis am häufigsten nach oben:

  • Hardware-Terminals: 200 bis 500 € pro Gerät für stationäre Zeiterfassungsterminals, während Tablet-Apps oft ohne Zusatzhardware laufen
  • Setup und Datenmigration: Manche Anbieter berechnen einmalige Einrichtungsgebühren, andere inkludieren sie im Standardpaket
  • Mindestabnahmen: Verträge mit Mindestlaufzeit oder Mindestteilnehmerzahl, die kleinere Betriebe unnötig belasten
  • Zusatzmodule: Lohnexport, DATEV-Anbindung oder erweiterte Auswertungen kosten häufig extra

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Spannweite: Ein Betrieb mit 25 Mitarbeitenden zahlt laut dem Preisvergleich von Schichtplan Digital nach Listenpreis zwischen 12,50 € und rund 175 € im Monat, je nach Anbieter und Tarif; Zusatzmodule kommen hinzu. Andere Anbieter, etwa Dienstify, rechnen pro Standort ab einem mittleren zweistelligen Eurobetrag ab und schließen ab dem Standard-Tarif Einrichtung, Datenimport und Schulung ein, was das Risiko versteckter Zusatzkosten senkt.

Fragen Sie vor Vertragsschluss konkret nach: Was kostet ein zusätzliches Terminal? Gibt es eine Mindestlaufzeit? Ist der Lohnexport im Preis enthalten oder ein separates Modul?

Auswahlkriterien: Welche Funktionen den höheren Preis rechtfertigen

Nicht jede teurere Software liefert automatisch mehr Wert. Bei der Gastronomie zählen bestimmte Funktionen aber tatsächlich mehr als der reine Preisvergleich.

Drei Kategorien lassen sich unterscheiden:

  1. Unverzichtbar: Revisionssichere Zeiterfassung, die ArbZG-Prüfungen standhält, und eine MiLoG-konforme Dokumentation der Arbeitszeiten. Ohne diese Basis riskieren Sie bei einer Prüfung durch den Zoll empfindliche Bußgelder, unabhängig davon, wie gut der Dienstplan aussieht.
  2. Wertvoll, aber verhandelbar: Automatische Trinkgeldverteilung nach festen Regeln, POS-Integration für den automatischen Abgleich von Umsatz und Personalkosten, sowie ein Echtzeit-Blick auf die Personalkostenquote während der Schicht.
  3. Weitere Entscheidungskriterien: Skalierbarkeit bei wachsendem Team, Reaktionszeit des Supports, Kündigungsfrist im Kleingedruckten und die Qualität der Lohn-Schnittstelle zu DATEV oder vergleichbaren Systemen.

Eine gastro-spezifische Anmerkung: Integrierte Zeiterfassung ist kein optionales Extra. Im Gastgewerbe müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufgezeichnet werden (§ 17 MiLoG), und ein Dienstplan mit geplanten Zeiten allein erfüllt diese Pflicht nicht. Reine Planungstools ohne Zeiterfassungsfunktion lösen dieses Problem nicht.

Kalkulationsbeispiele: Monatskosten für 10, 25 und 100 Mitarbeitende

Zahlen sagen mehr als Prozentangaben. Drei Beispielrechnungen zeigen, wie stark Tarifwahl und Zusatzkosten den tatsächlichen Betrag verändern.

Bei 10 Mitarbeitenden landen Sie mit einem günstigen Per-Seat-Tarif in einem niedrigen einstelligen Eurobetrag im Monat, mit einem höherpreisigen Tarif entsprechend höher. Ein Gratis-Tarif wie bei Connecteam deckt diese Größe komplett ab, sofern Sie keine erweiterten Compliance-Funktionen benötigen.

Bei 25 Mitarbeitenden verschiebt sich die Rechnung deutlich: Der günstigste Per-Seat-Tarif liegt im unteren zweistelligen Eurobereich, ein umfangreicherer Tarif mit Zusatzmodulen kann deutlich teurer sein. Genau in diesem Bereich beginnt sich eine Standort-Flatrate typischerweise zu rechnen.

Bei 100 Mitarbeitenden wird die Flatrate fast immer zur besseren Wahl. Ein Per-Seat-Tarif im einstelligen Eurobereich pro Kopf kann bei dieser Größe schnell hochgerechnet einen beträchtlichen Betrag monatlich kosten, während viele Paketpreise diese Personalstärke innerhalb einer festen Standortpauschale abdecken.

Zu den genannten Beträgen kommen situationsabhängig hinzu:

  • Terminalkosten, verteilt auf die Vertragslaufzeit
  • Onboarding-Gebühren, falls nicht im Paket enthalten
  • Lohnexport-Module bei Bedarf an DATEV-Anbindung

Diese Unsicherheitsfaktoren machen den Unterschied zwischen einem attraktiven Angebot auf der Preisseite und der tatsächlichen Rechnung nach drei Monaten.

So unterstützt ShiftPriority bei der Dienstplanung

ShiftPriority ist eine Software für Dienstplanung, Trinkgeldverteilung und Personalkosten in Restaurants, Cafés und Bars. Sie planen Schichten in der Monats-, Wochen- oder Tagesansicht als Entwurf und veröffentlichen sie erst, wenn alles passt; das Team erhält die Änderung per E-Mail und Push-Benachrichtigung. Verfügbarkeiten, Urlaubsanträge, Schichttausch und Vertretungen laufen über eine gemeinsame Anfragen-Funktion statt über Chatverläufe, und beim Planen prüft ShiftPriority Ruhezeiten, Höchstarbeitszeiten und Mindestlohn-Konflikte nach deutschem Recht. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch und Englisch, gehostet wird in Frankfurt. Einen Überblick finden Sie auf der Seite zur Dienstplan-Software für die Gastronomie.

Redaktionelle Perspektive: Worauf Sie bei Kostenvergleichen achten sollten

Der Einstiegspreis auf der Anbieter-Website sagt fast nichts über Ihre tatsächliche Rechnung aus. Prüfen Sie immer den Endpreis inklusive Hardware, Modulen und Vertragsbindung, bevor Sie unterschreiben.

Bevorzugen Sie Anbieter mit monatlicher Kündbarkeit, EU-Hosting und integrierten ArbZG-Prüfungen. Diese drei Punkte schützen Sie sowohl finanziell als auch rechtlich, während Feature-Listen mit hundert Häkchen oft nur Marketing sind.

Fragen Sie vor jeder Unterschrift nach Terminalkosten, Mindestabnahmen und einer echten Testphase. Anbieter, die hier ausweichen, haben meist etwas zu verstecken.

Quellen

Die Preisangaben in diesem Artikel stützen sich auf den Preisvergleich von Schichtplan Digital, den Anbietervergleich von clockin sowie die Preisseite von Dienstify. Stand der Zahlen ist Juni 2026. Prüfen Sie aktuelle Konditionen immer direkt beim jeweiligen Anbieter.

FAQ

Wie viel kostet Dienstplan-Software im Monat?

Per-Seat-Tarife liegen meist zwischen 0,50 € und 9 € pro Mitarbeiter und Monat, Standort-Flatrates zwischen 39 und 99 € monatlich. Der tatsächliche Endpreis hängt stark von Hardware, Modulen und Vertragsbedingungen ab.

Ab wann lohnt sich eine Flatrate statt Per-Seat-Abrechnung?

Ab etwa 20 bis 30 Mitarbeitenden pro Standort wird eine Flatrate meist wirtschaftlicher als die Abrechnung pro Kopf. Bei kleineren Teams bleibt Per-Seat in der Regel günstiger.

Gibt es kostenlose Dienstplan-Software?

Ja, einige Anbieter bieten Gratis-Tarife an, meist begrenzt auf sehr kleine Teams bis etwa 10 Mitarbeitende. Für Gastronomiebetriebe mit wechselnder Aushilfe reicht das oft nicht dauerhaft aus.

Welche versteckten Kosten kommen bei Dienstplan-Software oft dazu?

Hardware-Terminals kosten typischerweise mehrere hundert Euro pro Gerät, dazu können Onboarding-Gebühren, Mindestabnahmen und Zusatzmodule für Lohnexport den Preis erheblich erhöhen.

Was kostet ShiftPriority?

ShiftPriority bietet drei Pakete: Starter für 39 €, Pro für 79 € und Business für 149 € pro Monat. Was jedes Paket enthält, steht im Preisbereich der Startseite.

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